Die Lernberatung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Lebensbereichen wie Kindertagesstätten, Schule, Studium, Beruf und Alltag. Ziel ist es, die Lernfähigkeit zu verbessern, Stressverhalten zu reduzieren und aus belastenden Lern- und Verhaltensmustern herauszufinden.

Was sind Lern- und Verhaltensblockaden?

Lernblockaden entstehen, wenn die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Gehirns blockiert sind. Mit diesen Energieblockaden können Informationen nicht effizient weitergeleitet werden – geübtes Wissen wird nicht verarbeitet, der Lernende fühlt sich wie „mit einem Brett vor dem Kopf“.

Ein wichtiger Aspekt der Lernberatung ist die Förderung von Bewegung, da Bewegung eine essentielle Grundlage für den Lernprozess darstellt. Studien zeigen, dass Bewegung die Gehirnfunktionen aktiviert und die Wahrnehmung, Emotionen und Denkprozesse unterstützt.

„Bewegung ist der körperliche Ausdruck einer Emotion; Gefühle sind körperliche Empfindungen, die mit Gedanken verbunden sind“ (Antonio Damasio, Gehirnforscher).

Die drei Hauptblockaden

Lernblockaden manifestieren sich vor allem in drei Bereichen:

Lateralität (rechts/links)

Koordination und Wahrnehmung von Seitenunterschieden

Zentrierung (oben/unten)

Gleichgewicht und Körperwahrnehmung im Raum

Fokussierung (vorne/hinten)

Fokussierung und Ausrichtung der Aufmerksamkeit

Der Ansatz der Lernberatung

In der Lernberatung steht Wahrnehmung und Kompetenz im Vordergrund. Blockaden werden zuerst gelöst, bevor wir die Fähigkeiten und Potenziale des Lernenden weiterentwickeln. Dies hilft, die Lernbereitschaft zu steigern und den Zugang zu Informationen zu erleichtern.

Ein zentrales Konzept in meiner Arbeit ist, die Grundstörungen der Lernfähigkeit zu erkennen, die häufig in ungeeigneten Lernstrategien und Kompensationsverhalten liegen. Diese Blockaden werden mit Hilfe des Muskeltests identifiziert, um herauszufinden, welche spezifische kinesiologische Balance ( siehe Kinesiologische Beratung) für die Lösung erforderlich ist. Desweiteren kann überprüft werden, ob die persistierende Reflexe intergriert sind (siehe Reflexintegration).

Stressabbau und Kompetenzsteigerung

Kompensationsverhalten kostet Energie und führt zu Stress. Das Ziel der kinesiologischen Balance ist es, diesen Stress abzubauen und die Vernetzungen im Gehirn zu erweitern. Das bedeutet, das Gehirn hat nicht nur die Möglichkeit, zu agieren, sondern kann aus mehreren Handlungsoptionen wählen – vom „Muss“ zum „Dürfen“.

Ganzheitlicher Ansatz

Die Lernberatung geht über die reine Wissensvermittlung hinaus. Das Wahrnehmungssystem des Kindes oder Klienten wird stabilisiert, ebenso das Selbstwertgefühl und die soziale Anbindung. Ein stabiler Grundtonus in der Wahrnehmung ermöglicht es dem Lernenden, sich besser auf neue Herausforderungen einzulassen.

Die Beratung ist stets systemisch ausgerichtet, was bedeutet, dass nicht nur das Kind oder der Klient im Fokus steht, sondern auch das soziale Umfeld. Falls nötig, werden auch Paarberatung, Erziehungsberatung, Familienberatung oder Schamanische Wegbegleitung einbezogen, um die Lernfähigkeit nachhaltig zu fördern.

Für wen ist Lernberatung geeignet?

Kinder und Jugendliche,

die Schwierigkeiten im Lernen oder Verhalten haben, z.B. Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S, Konzentrationsschwäche

Erwachsene,

die ihre Lernstrategien und Konzentration verbessern oder neue Fähigkeiten entwickeln möchten

Eltern und Familien,

die in ihrer Erziehungsarbeit Unterstützung suchen

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